Summer School

Während wir im ersten Teil der Summer School mehr mit der Wirtschaft und Finanzwelt Koreas beschäftigt waren und uns die Exim Bank und die Woori Bank ansahen, mit einigen aus dem Vorsitz dinierten und Vorträge hörten, ging es im zweiten Teil eher um die Kultur.

Dazu zählt nicht nur der Tempelstay, sondern auch der Besuch der Seoul National University, in der wir uns mit Studenten über die mögliche Wiedervereinigung Koreas unterhielten und diese mit der Deutschen verglichen.

Es war spannend und sehr informativ mit koreanischen Studenten darüber zu reden. Es schien, als wäre es nie ein Thema der Studenten untereinander gewesen zu sein und anfangs war es auch etwas merkwürdig für die koreanischen Studenten darüber zu reden.  Im laufe der Zeit tauchten immer mehr Fragen über die Deutsche Wiedervereinigung von Seitens der koreanischen Studenten auf und auch wir deutschen Studenten stellten Fragen. Die Stimmung wurde lockerer und auch das ernste Thema konnte nach einer weile leichter behandelt werden und wir fanden einige interessante Dinge heraus.

Für junge Koreaner scheint die Wiedervereinigung kein Thema zu sein, sie scheinen den Status quo behalten zu wollen.
Eine der koreanischen Studentin sagte auch, das sie das Gefühle habe, die Wiedervereinigung wollen zu müssen, weil ihr nur das beigebracht wurde und daran zu denken das man sich als Land trennen könnte keine Option wäre.
Ein anderer der Studenten meinte, dass den Koreanern immer das Beispiel der Deutschen Wiedervereinigung gegeben wird , nur wird dabei völlig ignoriert das diese ganz anderen Grundvoraussetzungen hatte.

Wir deutschen Studenten haben über die eigene Wiedervereinigung auch relativ wenig nachgedacht, bevor wir die koreanischen Studenten trafen, somit war das zusammentreffen der Studenten ein Erfolg auf beiden Seiten, was das anregen der Gedanken betraf.

Wir besuchten auch das Nordkoreanisches Flüchtlingslager in Hanawon. Eine Einrichtung, die sich um die medizinische Versorgung und Schulung von Flüchtlingen kümmert.
Wir konnten dort auch mit zwei Nordkoreanern reden, Beziehungsweise wir durften ihnen, unter Beaufsichtigung, Fragen stellen. Es war interessant zu sehen, welchen Weg diese Menschen auf sich genommen haben, um aus Nord Korea zu flüchten. Viele von den Flüchtlingen habe wirklich schreckliches hinter sich, dass sie hier in Hanawon mit Hilfe von Psychologen verarbeiten können.

Leider durften wir keine Fotos machen, also kann ich euch dazu nichts zeigen.

 

 

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